Marc Mächler und Beat Tinner wiedergewählt!

Medienmitteilung der Kantonalpartei

Engagierter Kantonsratswahlkampf bleibt unbelohnt

Die FDP des Kantons St.Gallen gratuliert ihren Regierungsräten Marc Mächler und Beat Tinner zur souveränen Wiederwahl. Das klare Resultat zeigt wiederum deutlich auf, dass die St.Galler Bevölkerung auch in Zukunft auf eine starke freisinnige Vertretung in der Regierung zählen möchte. Unbelohnt hingegen bleibt ein engagierter Kantonsratswahlkampf: Der FDP gelingt es nicht, die drei vakanten Sitze in den Wahlkreisen St.Gallen, Werdenberg und Sarganserland zu verteidigen.

Die FDP-Fraktion konnte in den vergangenen vier Jahren mit ihrer Arbeit im Kantonsrat wichtige Erfolge für die Stärkung unseres Werkplatzes, unserer Sicherheit und unserer Vorsorge erzielen. Mit den Werten Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt setzte sie sich konsequent für eine liberale, erfolgreiche Zukunft des Kantons St.Gallen ein. Und auch auf nationaler Ebene ist die FDP massgeblich an zentralen Reformen beteiligt. Trotz überzeugendem Resultat bei den Regierungswahlen enden die kantonalen Gesamterneuerungswahlen 2024 jedoch mit einer grossen Enttäuschung.

FDP-Regierungsräte souverän wiedergewählt

Mit 87'772 und 84'102 Stimmen schaffen die amtierenden Regierungsräte Marc Mächler und Beat Tinner ihre Wiederwahl im ersten Wahlgang souverän. Das Resultat zeigt deutlich auf, dass die St.Galler Bevölkerung auch in Zukunft eine starke freisinnige Vertretung in der Regierung möchte. Beide überzeugten in der Vergangenheit mit ihrer kompetenten und verlässlichen Arbeit. Regierungsrat Marc Mächler, Vorsteher des Finanzdepartements, wurde insbesondere während der Covid-19-Pandemie sowie seines Präsidial- und Vizepräsidialjahres stark gefordert; Regierungsrat Beat Tinner, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements, konnte beim öV-Ausbau sowie in der Standortförderung wichtige Pflöcke einschlagen. Die FDP freut sich, weiterhin auf dieses wertvolle, freisinnige Engagement in der Regierung zählen zu dürfen.

Aktiver Kantonsratswahlkampf bleibt unbelohnt

Enttäuschend gestalteten sich jedoch über weite Strecken die Kantonsratswahlen. Ein engagierter Wahlkampf in den Regionen wurde nicht belohnt. Lichtblicke in einzelnen Regionen wurden vor allem durch Sitzverluste in anderen überschattet. Der FDP gelang es nicht, die drei vakanten Sitze in den Wahlkreisen St.Gallen, Werdenberg und Sarganserland zu verteidigen. Sowohl die hohe Stimmbeteiligung aufgrund der AHV-Vorlagen, bei denen die FDP wohl eher unpopuläre, dafür aber realistische Parolen vertrat, als auch der vergebene Bisherigen-Bonus in den genannten Regionen wirkten sich unter anderem negativ auf das Endergebnis aus. In der kommenden Legislatur wird die FDP-Fraktion somit nur noch 19 Kantonsrätinnen und Kantonsräte umfassen.

Das liberale Original braucht es mehr denn je

Nichtsdestotrotz: Wer FDP gewählt hat, wird sich in den nächsten vier Jahren auf eine Kantonsratsfraktion verlassen können, die sich konsequent für eine liberale Politik im Kanton St.Gallen einsetzt. Das liberale Original, das den Grundstein für das Erfolgsmodell Schweiz legte, braucht es angesichts der anstehenden Herausforderungen mehr denn je. Die FDP sorgt für wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Fortschritt und die weltweit besten Löhne ermöglich. Sie sorgt für einen krisenfesten Kanton St.Gallen, damit wir in Sicherheit leben können und über ausreichend Energie verfügen. Und sie sorgt für sichere Renten und eine bezahlbare, qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung. Nun gilt es die Wahlergebnisse sorgfältig zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das Ziel ist klar: Der Freisinn muss bei den Wahlen 2028 wieder zulegen!

 

Erstellt von Ramon Weber, Geschäftsführer / Fraktionssekretär